Labor

Um die Qualität der Produkte sicherzustellen, werden im HAWLE-Labor permanent unterschiedlichste Prüfungen der Rohstoffe, die stichprobenartige Überwachung der Produktionsschritte und auch regelmäßige Überprüfungen fertiger Produkte durchgeführt. Dabei kommen zerstörende, als auch zerstörungsfreie Testverfahren zum Einsatz.

Die Prüfungen erfolgen von speziell ausgebildeten und erfahrenen Mitarbeitern nach umfangreichen HAWLE-Prüfplänen. Die Ergebnisse werden dokumentiert und entsprechende Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen für den Entwicklungs- und Fertigungsprozessen eingeleitet.

Einige der eingesetzten Prüfungen sind:

labor_hawle_5_de 100% Prüfung bei Produktion Beschichtungsprüfung 5 Jahre Langzeittest Berstprüfung Zugversuch

Zugversuche

Beginn des Zugversuchs
Einschnürung des PE-Rohres
Dehnung des PE-Rohres
Klemmbild nach Prüfung

Fittings sind mechanische Verbindungen von Rohren oder die Verbindungen zu Armaturen. In Zugversuchen wird ihre Funktionstüchtigkeit hinsichtlich mechanischer Belastungen, denen sie im Praxiseinsatz täglich ausgesetzt sind, geprüft. Dafür stehen im HAWLE-Labor moderne Versuchseinrichtungen zur Verfügung.

In folgendem eindrucksvollem Zug-Versuch wurden ein 1“ ISO-Fitting aus POM und ein neuer 1“ HAWLE-FIT mit einem PE-Rohr verbunden. Die spezielle ISO-Kammer ist konstruktiv so ausgeführt, dass bei zunehmendem Druck auch die Haltekraft der Klemme auf dem PE-Rohr steigt.

Einziger Unterschied ist, dass der HAWLE-FIT direkt nach dem Abschneiden des Rohres einfach eingesteckt und die Spannmutter bis zum Anschlag festgezogen wird, während für den ISO-Fitting das Rohrende vorher angeschrägt und befeuchtet werden muss. Zur Imitation der Sicherheitsstufe für GAS-Fittings wurden in diesem Versuch Stützbüchsen verwendet. Stützbüchsen sind bei HAWLE-Verbindungen im Trinkwassereinsatz, ausgenommen bei Leitungen mit Unterdruck, nicht notwendig!

Klar zu erkennen ist, dass bei dieser Höchstzugbelastung die Klemme auf der Rohroberfläche durch das Fräswirbel-Klemmbild keine Kerbwirkungen und damit Bruchspannungen erzeugt  – das Rohr schnürt sich ein, ohne dass sich die Verbindung Rohr und Fitting verändert.