Labor

Um die Qualität der Produkte sicherzustellen, werden im HAWLE-Labor permanent unterschiedlichste Prüfungen der Rohstoffe, die stichprobenartige Überwachung der Produktionsschritte und auch regelmäßige Überprüfungen fertiger Produkte durchgeführt. Dabei kommen zerstörende, als auch zerstörungsfreie Testverfahren zum Einsatz.

Die Prüfungen erfolgen von speziell ausgebildeten und erfahrenen Mitarbeitern nach umfangreichen HAWLE-Prüfplänen. Die Ergebnisse werden dokumentiert und entsprechende Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen für den Entwicklungs- und Fertigungsprozessen eingeleitet.

Einige der eingesetzten Prüfungen sind:

labor_hawle_4_de 100% Prüfung bei Produktion Beschichtungsprüfung 5 Jahre Langzeittest Berstprüfung Zugversuch

Berstversuch

In HAWLE-Versuchsanlagen werden an Armaturen und Rohrleitungszubehör unter anderem auch Berstversuche durchgeführt. Dabei testen unsere Labortechniker unter Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen mit speziellen Aufbauten Verhalten der Produkte bis zum Bersten.

Prüfdruck mit 24 bar
Rohrbruch bei 61,5 bar
Klemmbild nach Prüfung

Am Beispiel von SYSTEM 2000-Formstücken sehen Sie, wie sich eine Endkappe und ein Flansch mit montiertem Blindflansch für PN 16 in der Dimension DN 80 / da 90 bei einem PE-Rohr verhalten.

 

Nach den Vorschriften der EN 12266 muss das Produkt bei PN 16 dem 1,5-fachen Druck standhalten. Das heißt für das geprüfte SYSTEM 2000-Produkt bei PN 16 eine Belastung von 24 bar.

 

Bei diesem Versuch wird der Aufbau mit Wasser gefüllt und mit einem Ausgangsdruck von 10 bar beaufschlagt. Der Druck wird kontinuierlich gesteigert, bis die Belastung nach Norm erreicht ist. Dabei ist deutlich erkennbar, dass die Klemme einen Auszug des Rohres aus der Armatur verhindert.
Anschließend wird der Druck bis zum Versagen eines Bauteils kontinuierlich weiter gesteigert.

 

Nach etwa 4 Minuten und bei einem Druck von 61,5 bar barst das Rohr mit einem PE-typischen Blasenbild. Beruhigend ist, dass auch bei diesem Druck die Klemme einen Rohrausschub aus der Armatur erfolgreich verhinderte.

 

Am Abdruck auf der Rohroberfläche können Sie erkennen, dass die einzigartige Klemmenverzahnung keine Kerbwirkung und damit keine Rohrbeschädigung erzeugt. Damit ist nachgewiesen, dass die Klemme permanent einen festen Eingriff auf dieselbe Stelle im Rohr hatte und den Rohrausschub verhinderte.