Labor

Um die Qualität der Produkte sicherzustellen, werden im HAWLE-Labor permanent unterschiedlichste Prüfungen der Rohstoffe, die stichprobenartige Überwachung der Produktionsschritte und auch regelmäßige Überprüfungen fertiger Produkte durchgeführt. Dabei kommen zerstörende, als auch zerstörungsfreie Testverfahren zum Einsatz.

Die Prüfungen erfolgen von speziell ausgebildeten und erfahrenen Mitarbeitern nach umfangreichen HAWLE-Prüfplänen. Die Ergebnisse werden dokumentiert und entsprechende Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen für den Entwicklungs- und Fertigungsprozessen eingeleitet.

Einige der eingesetzten Prüfungen sind:

labor_hawle_1_de 100% Prüfung bei Produktion Beschichtungsprüfung 5 Jahre Langzeittest Berstprüfung Zugversuch

100 % Druckprüfung

Überprüfung der Montage
Funktionsprüfung (Leichtgängigkeit)
Festigkeitsprüfung
Sichtprüfung unter Druck
Entleerung

Bei HAWLE wird bereits bei der Produktion höchste Aufmerksamkeit auf die Funktionssicherheit gelegt. Neben den standardmäßigen Stichproben an den Materialien und den üblichen Prüfungen der Abmessungen wird bei HAWLE in der Endfertigung jeder Schieber, jede Sperrschelle und jeder Hydrant in einem umfangreichen Prüfprogramm gemäß EN 12266 auf Festigkeit, Funktion und Dichtheit geprüft.

Beispiel einer Hydranten-Prüfung:

  • Beim Zusammenbau der Hydranten achten HAWLE-Mitarbeiter sehr sorgfältig auf einwandfreien Zustand der einzelnen Komponenten und Bauteile.
  • Bei der Funktions-Prüfung wird der Hydrant zuerst ohne Medium betätigt. Mittels Drehmomentmessung wird die Leichtgängigkeit der bewegten Teile überprüft.
  • Im nächsten Schritt wird der Hydrant in die Prüfanlage eingespannt und auf seine Festigkeit geprüft. Dabei wird der gesamte Korpus mit 26 bar Druck belastet. Dies entspricht mehr als der Forderung des 1,5 fachen Nenndruckes nach EN 12266 für Hydranten für PN 16. Dabei darf der Hydrant innerhalb der genormten Prüfzeit von zwei Minuten keine Leckagen aufweisen.
  • Nun wird der Ventilkegel geschlossen und die Hydrantensäule mit Wasser gefüllt und über die integrierte Entleerungsöffnung entleert. Dabei werden die ordnungsgemäße Einbaulage des Ventilkegels und die Restwassermenge überprüft. Die Restwassermenge darf nach EN 14384 100 mm³ nicht übersteigen. Beim HAWLE-Hydrant ist die Restwassermenge NULL.
  • Die Dichtheitsprüfung des Ventilkegels erfolgt mit dem 1,1-fachen Nenndruck nach EN 12266.
  • Während der Festigkeitsprüfung und der darauf folgenden Dichtheitsprüfung des Ventilkegels wird der Druckwasserschutz überprüft. Bei keiner Prüfung darf bei der Entleerungsbohrung Wasser austreten.